Beiträge mit dem Schlagwort: wilhelm müller

Aprilregen

Regendach_breit_ann

April, April

Der weiß nicht, was er will.
Bald lacht der Himmel klar und rein,
Bald schaun die Wolken düster drein,
Bald Regen und bald Sonnenschein!

wolke-augeAusschnitt_ann

Leichtsinnig, launig, neckisch, ausgelassen, 
wandl‘ ich in jeder Stunde Leib und Sinn:
Kaum weiß ich selbst, wie ich beschaffen bin, 
wie sollen mich die fremden Leute fassen?

Hier werf‘ ich einen Schneeball durch die Gassen, 
dort schweb‘ ich blau in jungen Düften hin, bald streich‘ ich sanft der Schönen weiches Kinn, 
bald sagen sie, ich wäre grob im Spaßen.

Gern wollt‘ ich dir noch Vieles von mir sagen, 
doch drückt mich des Sonettes enges Band, 
das mir die Muse um den Mund geschlagen.

Sie sprach: Ich kenne dich als ungezogen, 
und jener Herr hat in dem welschen Land
der besten Sitt‘ als Kavalier gepflogen.

– Johann Ludwig Wilhelm Müller (1794-1827) –

Geranie_ann

A_brilliant_ausschnitt_ann

Akkelei_blätter_annWas ist die Schönheit der Natur,
ohne das fühlende Herz,
das sie zu empfinden vermag?
– Sophie Mereau –

Narzisse_ann

Die Belohung war dann dieser wunderschöne Regenbogen 🙂

Rainbow_ann

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Kategorien: Natur, Poesie, Seelenflug, Weisheiten - Zitate | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 18 Kommentare

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