Beiträge mit dem Schlagwort: wilhelm busch

Genuss mit der Nuss

Kokospalme

Mein Kind, es sind allhier die Dinge,
gleichwohl, ob große, ob geringe,
im wesentlichen so verpackt,
dass man sie nicht wie Nüsse knackt.

Wie wolltest du dich unterwinden,
kurzweg die Menschen zu ergründen.
Du kennst sie nur von außenwärts.
Du siehst die Weste, nicht das Herz.

– Wilhelm Busch –

Bei uns im Botanischen Garten
gibt es zur Zeit noch eine sehr interessante Ausstellung zu sehen

Ausstellung Nuss- und Mandelkern

Gott gibt die Nüsse,
aber knackt sie nicht auf.

– Johann Wolfgang von Goethe –

Ein guter Regierungssprecher ist ein Mann,
der Haselnüsse als Kokosnüsse verkaufen kann

– Unbekannt –

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Wir müssen alle harte Nüsse knacken,
der eine heute, der andere morgen,
das ist der ganze Unterschied.

– Heinrich Theodor Fontane –Tisch_Nussinfos.Rahmen

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Ferienspaß ツ

… auf einem Erlebnishof

Ferienspaß

… Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.
– Epikur von Samos –

Esel

Es stand vor eines Hauses Tor
Ein Esel mit gespitztem Ohr,
Der käute sich sein Bündel Heu
Gedankenvoll und still entzwei.

Nun kommen da und bleiben stehn
Der naseweisen Buben zween,
Die auch sogleich, indem sie lachen,
Verhasste Redensarten machen,
Womit man denn bezwecken wollte,
Dass sich der Esel ärgern sollte.

Doch dieser hocherfahrne Greis
Beschrieb nur einen halben Kreis,
Verhielt sich stumm und zeigte itzt
Die Seite, wo der Wedel sitzt.

– Wilhelm Busch –

Eselchen.smile

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summa summarum

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Sag, wie wär es, alter Schragen, wenn du mal die Brille putztest,
um ein wenig nachzuschlagen,
wie du deine Zeit benutztest.

Oft wohl hätten dich so gerne
weiche Arme weich gebettet;
doch du standest kühl von ferne,
unbewegt, wie angekettet.

Oft wohl kam’s, dass du die schöne Zeit vergrimmtest und vergrolltest,
nur weil diese oder jene
nicht gewollt, so wie du wolltest.

Demnach hast du dich vergebens
meistenteils herumgetrieben;
denn die Summe unsres Lebens
sind die Stunden, wo wir lieben.

– Wilhelm Busch –

silvesteruhr

Ein Jahr ist vorbei – was wird das nächste bringen, wird es still wie ein Traum, gleich einem Nichts zerrinnen.

Was man aus Tag und Jahren macht, muss in uns selber klingen, versuchen stets dem Leben, die schönsten Seiten abzuringen.

– Gisela Gräfin zu Solms-Wildenfels –

f1d3c293… für all die netten, lieben Zeilen und Aufmerksamkeiten in meinem Blog!

Muss, werde mich leider auf unbestimmte Zeit hier zurückziehen und wünsche allen von ganzem Herzen

glück

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zum Herbstanfang

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Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feine Festgewand.

Spinnennetz.ann
Sie weben zu des Tages Feier
mit kunstgeübtem Hinterbein
ganz allerliebste Elfenschleier
als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
dem Winde sie zum leichten Spiel,
die ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
wo Liebe scheu im Anbeginn, und leis verknüpft ein zartes Bändchen
den Schäfer mit der Schäferin.

(Wilhelm Busch 1832-1908)

Herbstspruch

Wünsche allen von Herzen ein schönes Wochenende und einen wunderschönen sonnigen astronomischen Herbstanfang

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wieder lieber Besuch …

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… auch von diesem kleinen Laubfrosch 🙂

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Laubfrosch3.ann…der so laut quakt, als wäre er riesengroß

Laubfrosch5.ann

Laubfrosch8.ann09_03_0frosch4

Fink und Frosch

Im Apfelbaume pfeift der Fink
Sein: pinkepink!
Ein Laubfrosch klettert mühsam nach
bis auf des Baumes Blätterdach
und bläht sich auf und quackt: »Ja, ja!
Herr Nachbar, ick bin och noch da!«

Und wie der Vogel frisch und süß
sein Frühlingslied erklingen ließ,
gleich muss der Frosch in rauhen Tönen
den Schusterbass dazwischen dröhnen.

»Juchheija, heija!« spricht der Fink.
»Fort flieg ich flink!«
Und schwingt sich in die Lüfte hoch.

»Wat!« ruft der Frosch, »dat kann ick och!«
Macht einen ungeschickten Satz,
fällt auf den harten Gartenplatz,
ist platt, wie man die Kuchen backt,
und hat für ewig ausgequackt.

Wenn einer, der mit Mühe kaum
geklettert ist auf einen Baum,
schon meint, dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der.

– Wilhelm Busch-

Laubfrosch7.rahmen

Wird wohl doch eine längere Pause werden, denn der Sommer bietet so viel Schönes auf unserer Erden ☼ ✿

Dreh aber zwischendurch immer wieder mal Runden, um in euren Blog’s auch so viel Schönes zu erkunden….. und schau natürlich auch immer wieder mal in mein Postfach frog2Lasst es euch gut gehen und genießt auch die so schöne sonnige Zeit  ♪☀♪

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Seelenharmonie

Wie liegt die Welt so frisch und tauig
vor mir im Morgensonnenschein.
Entzückt vom hohen Hügel schau ich
ins frühlingsgrüne Tal hinein.

Mit allen Kreaturen bin ich
in schönster Seelenharmonie.
Wir sind verwandt, ich fühl es innig,
und eben darum lieb ich sie.

Und wird auch mal der Himmel grauer;
Wer voll Vertraun die Welt besieht,
den freut es, wenn ein Regenschauer
mit Sturm und Blitz vorüberzieht.

– Wilhelm Busch –

Heutiger Platzregen mit Gewitter und Hagel…..

…. gut geschützt von meiner überdachten Terrasse aus „genossen“ 🙂

….und nach Regen kommt auch immer wieder Sonnenschein 😉

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„In tausend Blumen steht die Liebesschrift geprägt,

wie ist die Erde schön, wenn sie den Himmel trägt.“

– Friedrich Rückert –

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Klatsch und Tratsch

Schnell macht ein Gerücht die Runde, trifft man sich zur Plauderstunde. Wenn jemand ein Geheimnis quält, wird es dem Nächsten schnell erzählt.

Grüß Sie, haben Sie gehört,
was den Frieden bei uns stört?
Es ist fürwahr doch ein Skandal,
die Fakten sind höchst infernal.
Mir ist’s bekannt aus sichrer Quelle,
erzählt hat’s mir die Seeforelle.
Sie dachte erst, sie höre schlecht,
doch niemals lügt der böse Hecht.
Welche Pein und welche Qual,
der Tagesfisch ist heut’ der Aal.
Drum ist er auch sogleich gefloh’n,
den Fischern bleibt nur Spott und Hohn.
Leider sind die Menschen klug,
zum Fischen gibt’s doch hier genug.
So haben sie spontan beschlossen,
sie sehnen sich nach Zanderflossen.
Das bringt mich wohl in arge Not,
und der Aal, der lacht sich tot.
Drum bitt’ ich Sie, verehrter Wels,
teilen Sie mit mir den Fels.
Ich tauche unter für ’ne Weile,
das Laichen hat noch keine Eile.
Vielleicht ist morgen, jung und frisch,
der schlanke Saibling Tagesfisch.
Wissen Sie, aus meiner Warte,
gäb’s statt Fisch- ’ne Algenkarte.
Doch genug der Jammerei,
schließlich schwimmen wir hier frei.
Und wussten Sie auch noch das Eine,
ich will erklären, was ich meine.
Es ist doch allgemein bekannt,
der Felchen schwimmt so arrogant.
Ich sag’ ja nichts, ich meine nur,
der hängt bald an der Angelschnur!
So redet man, wie eh und je,
bei uns daheim im Bodensee!

– Quelle Jokers.de, Autor Nicole Kovanda –

Und was verrät uns dieser Reim? 

Wer tratscht, dem fällt nichts Bessres ein. 

Doch bringt man etwas ins Gerede, weiß es gleich jeder im Gehege.

Wenn alles sitzenbliebe,

was wir in Hass und Liebe 

so voneinander schwatzen;

 wenn Lügen Haare wären, 

wir wären rauh wie Bären 

und hätten keine Glatzen.

– Wilhelm Busch –

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