Beiträge mit dem Schlagwort: herum

das Glück

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Da zerrten ein paar Engelchen hoch in den Lüften an einem Paket herum.

weihnachtspaket

Paket? Das war ein Riesending.

Größer als im Normalfalle ein Kleiderschrank.

Für diesen ganz bestimmt nicht alltäglichen Lufttransport wären natürlich mehr Kräfte erforderlich gewesen, mehr von diesen Geflügelten.

Aber man weiß ja genau, wie das so läuft.

Einer sagt: “Die sind sich nur gegenseitig im Wege!“

Und zuletzt kommt dann noch einer mit dem Personalmangel im Himmel.

„Was ist denn da drin?“ fragte ich neugierig.

Sicher, mich ging das nichts an. Aber es kam eben so über mich.

Vorerst bekam ich ohnehin keine Antwort.

Nebenbei dachte ich, die Engelchen sehen so aus wie die von Leonardo da Vinci und könnten bereits für einen Auftritt als Weihnachtsengelchen geschult sein.

Eines von ihnen musste nach einer Weile niesen.

Klar, das feuchtkalte Wetter und das Temperaturgerangel am

Nullpunkt. Dann nur das dünne Hemdchen am Leibe.

Ein Engelchen nieste zur Gesellschaft mit. Und schon war es passiert. Das Paket entglitt.

Völlig führerlos sauste es zu Erde hinunter.

Zu sehen war gerade noch, wie es auf dem Abwärtswege auseinanderbrach.

Die lieben Engelchen begannen zu weinen.

Gern hätte ich ihnen geholfen, zugeredet, etwas Tröstliches gesagt. Aber ich wusste ja nicht, was man verloren hatte.

Bis dann eines der himmlischen Wesen verriet, im Paket sei für alle Menschen das Glück gewesen, für jeden einzelnen das ersehnte Glück.

Jetzt liegt also das Glück für jeden von uns herum.

Irgendwo in der Landschaft.

Eigentlich könnte es einen ja beruhigen.

Leider aber ist der Fall nicht ganz so einfach.

Wir müssen es uns suchen.

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Wünsche allen von ganzem Herzen

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International

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Never give up…

…wie der Frosch im Milchtopf

Auf dem Bauernhof stand ein Milchtopf.

Zwei Frösche kamen vorbei und waren neugierig, was da wohl im Topf sei. Also sprangen sie mit einem großen Satz in den Milchtopf.

Es stellte sich heraus, dass das keine so gute Idee gewesen war, denn der Topf war halb gefüllt mit Milch. Da schwammen die Frösche nun in der Milch, konnten aber nicht mehr aus dem Topf  springen, da die Wände zu hoch und zu glatt waren.

Der Tod war ihnen sicher.

Der eine der beiden Frösche war verzweifelt. “Wir müssen sterben”, jammerte er “hier kommen wir nie wieder heraus.” Und er hörte mit dem Schwimmen auf, da alles ja doch keinen Sinn mehr hatte.

Der Frosch ertrank in der Milch.

Der andere Frosch aber sagte sich: “Ich gebe zu, die Sache sieht nicht gut aus. Aber aufgeben tue ich deshalb noch lange nicht. Ich bin ein guter Schwimmer! Ich schwimme, so lange ich kann.”

Und so stieß der Frosch kräftig mit seinen Hinterbeinen und schwamm im Topf herum. Immer weiter. Er schwamm und schwamm und schwamm. Und wenn er müde wurde, munterte er sich selbst immer wieder auf. Tapfer schwamm er immer weiter.

Und irgendwann spürte er an seinen Füßen eine feste Masse. Ja tatsächlich – da war keine Milch mehr unter ihm, sondern eine feste Masse. Durch das Treten hatte der die Milch zu Butter geschlagen!

Nun konnte er aus dem Topf in die Freiheit springen.

– Urspr. nach Aesop, nacherzählt –

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