Beiträge mit dem Schlagwort: gefühle

Lass´ Blumen sprechen

Azalee.ann1

Die Blumensprache

Es deuten die Blumen des Herzens Gefühle,
Sie sprechen manch‘ heimliches Wort,
Sie neigen sich traulich am schwankenden Stiele,
Als zöge die Liebe sie fort. animierte-rose-bilder-34
Sie bergen verschämt sich im deckenden Laube,
Als hätte verraten der Wunsch sie dem Raube.
Sie deuten im leise bezaubernden Bilde
Der Frauen, der Mädchen Sinn;
Sie deuten das Schöne, die Anmut, die Milde,
Sie deuten des Lebens Gewinn:
Es hat mit der Knospe, so heimlich verschlungen,
Der Jüngling die Perle der Hoffnung gefunden.
Sie weben der Sehnsucht, des Harmes Gedanken
Aus Farben ins duftige Kleid,
Nichts frommen der Trennung gehässige Schranken,
Die Blumen verkünden das Leid.
Was laut nicht der Mund, der bewachte, darf sagen,
Das waget die Huld sich in Blumen zu klagen.

– Anton Plattner (1787-1855), vertont von Franz Schubert –

Doch mehr als jedes Lied und Gedicht –
sagt dir diese Blume …Vergissmeinnicht.ann

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Frühlingsgruß ✿

blau-weiß_Anemonen

Die erste Anemone
im Garten ist erwacht,
als Liebesgruß des Frühlings
mir herzlich zugedacht.

Jetzt weiß ich sicher, er ist da
und hat mit aller Kraft
des Winters eis’gen Widerstand
besiegt und hingerafft.

– Annegret Kronenberg –

rote Anemone.ann

Symbol für Erwartung und Hoffnung, Enttäuschung und Vergänglichkeit, Passion Christi, Blut der Heiligen.

Die Anemone wird auch Buschwindröschen, windflower, granny’s nightcup, Geißemaie, Adonisblut oder Blutstropfen Christi genannt.

Gleichzeitig symbolisiert auch die kurze Blütezeit der Anemone die Vergänglichkeit alles Schönen.

Erste Frühlingsblumen öffnen unser Herz und lösen starke Gefühle aus.
Sie erzeugen Hoffnung und Liebe.
Starke Kräfte scheinen in ihnen zu wohnen.

Schachbrettblume.ann.jpg
Die pralle Sonne auf dem Rücken,
während man sich über Schaufel oder Hacke beugt
oder beschaulich den warmen, duftenden Lehmboden riecht,
ist heilender als manch eine Medizin.

– Charles Dudley Warner –Hauswurz bewohnt.ann

Insektenhotel2.ann

Ein Garten kann eine Welt für sich werden,
dabei ist ganz gleich, ob dieser Garten groß oder klein ist.

– Hugo von Hoffmannthal –

Insekt_Hotel.annKäfer.ann

Jeder nach seinem Sinn wählt seiner Freuden Ort,
Der Rosenkäfer hier und der Mistkäfer dort.

– Friedrich Rückert (1788 – 1866) –

rosenkäfer.ann

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Ich seh die Welt –

du siehst die Welt,
du nennst es Prosa, ich Gedicht,
was mir gefällt,
gefällt dir nicht,
und aus dem nämlichen Gesicht
errätst du Freude und ich Trauer,
du nennst es süß, ich nenn es sauer …
wir fangen nun an, uns drüber zu streiten
und alles uns gründlich zu verleiden.

Ein Dritter kommt dazu und lacht:
Mein Gott, gehabt euch nicht so töricht!
im Winter, Kinder, ist es Winter,
und wenn der Mai kommt, wird es Frühling,
und im Oktober nennt man’s Herbst …
ich meinerseits freu mich nicht minder
an Winter, als an Mai und Herbst.

– Cäsar Otto Hugo Flaischlen –

Enten legen ihre Eier in Stille.
Hühner gackern dabei wie verrückt.
Was ist die Folge?
Alle Welt isst Hühnereier.
– Henry Ford –

Schafe

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
– Albert Einstein –

zicklein

Wenn Schafe streiten, kümmert’s die Ziegen nicht.
– Sprichwort –

Hängebauch1

Hunde schaun zu uns auf,
Katzen auf uns herunter,
Schweine aber betrachten uns
als ihresgleichen.
– Winston Churchill –

„Und wenn Du nichts nettes sagen kannst,
dann sag doch besser gar nichts“
– Schweinchen Babe –

Wolf

Unbegreiflich groß ist bei Tieren die gegenseitige Liebe zu den Eltern und Jungen, weil Gott, ihr Schöpfer, den Mangel an Vernunft durch ein Übermaß sinnlicher Gefühle ersetzt hat.
– Basilius von Caesarea –

Rehkitz

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Blüte und Frucht

Hummel_Dahlie.annSüßer und lockender dünkt es, in edlen Gefühlen zu schwelgen,
Als zur herrlichen Tat streben mit rauem Bemühn;Passionsblumenknospe.annPassionsblumeDenn die Gefühle sind BlütenPassionsblumenfrucht.bea und reifende Früchte sind Taten;
Aber den Früchten allein wartet der ewige Lohn.

– Johannes Rothensteiner (1860-1936) –Kohlweißling_gruß.ann

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Wert des Lebens

Herbstblätter_ann.kleinMenschliches Verhalten kommt aus 3 verschiedenen Quellen: Sehnsucht, Gefühle und Wissen.

Human behavior flows from three main sources: desire, emotion, and knowledge.

– Plato –

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zum Weltfrauentag

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Strauß.ann

Würde der Frauen

Ehret die Frauen! sie flechten und weben
himmlische Rosen ins irdische Leben,
flechten der Liebe beglückendes Band,
und in der Grazie züchtigem Schleier
nähren sie wachsam das ewige Feuer
schöner Gefühle mit heiliger Hand.

Ewig aus der Wahrheit Schranken
schweift des Mannes wilde Kraft,
unstet treiben die Gedanken
auf dem Meer der Leidenschaft.
Gierig greift er in die Ferne,
nimmer wird sein Herz gestillt,
rastlos durch entlegne Sterne
jagt er seines Traumes Bild.

Aber mit zauberisch fesselndem Blicke
winken die Frauen den Flüchtling zurücke,
warnend zurück in der Gegenwart Spur.
In der Mutter bescheidener Hütte
sind sie geblieben mit schamhafter Sitte,
treue Töchter der frommen Natur.

Feindlich ist des Mannes Streben,
mit zermalmender Gewalt
geht der wilde durch das Leben,
ohne Rast und Aufenthalt.
Was er schuf, zerstört er wieder,
nimmer ruht der Wünsche Streit,
nimmer, wie das Haupt der Hyder
ewig fällt und sich erneut.

Aber, zufrieden mit stillerem Ruhme,
brechen die Frauen des Augenblicks Blume,
nähren sie sorgsam mit liebendem Fleiß,
freier in ihrem gebundenen Wirken,
reicher als er in des Wissens Bezirken
und in der Dichtung unendlichem Kreis.

Streng und stolz sich selbst genügend,
kennt des Mannes kalte Brust,
herzlich an ein Herz sich schmiegend,
nicht der Liebe Götterlust,
kennet nicht den Tausch der Seelen,
nicht in Tränen schmilzt er hin,
selbst des Lebens Kämpfe stählen
härter seinen harten Sinn.

Aber, wie leise vom Zephir erschüttert
schnell die äolische Harfe erzittert,
also die fühlende Seele der Frau.
Zärtlich geängstigt vom Bilde der Qualen,
wallet der liebende Busen, es strahlen
perlend die Augen von himmlischem Tau.

In der Männer Herrschgebiete
gilt der Stärke trotzig Recht,
mit dem Schwert beweist der Scythe,
und der Perser wird zum Knecht.
Es befehden sich im Grimme
die Begierden wild und roh,
und der Eris rauhe Stimme
waltet, wo die Charis floh.

Aber mit sanft überredender Bitte
führen die Frauen den Szepter der Sitte,
löschen die Zwietracht, die tobend entglüht, lehren die Kräfte, die feindlich sich hassen,
sich in der lieblichen Form zu umfassen,
und vereinen, was ewig sich flieht.

– Friedrich von Schiller (1759-1805)-

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Gedankengänge….

„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,

im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,

ich würde mich mehr entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin,

ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.

Ich würde nicht so gesund leben.

Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen,

Sonnenuntergänge betrachten, mehr Bergsteigen,

mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,

die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;

Freilich hatte ich auch Momente der Freude,

aber wenn ich noch einmal anfangen könnte

würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben;

nur aus Augenblicken; vergiss nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an

bis in den Spätherbst hinein barfuss gehen.

Und ich würde mit mehr Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie… ich bin 85 Jahre alt und weiß, dass ich bald sterben werde.“

von Jorge Louis Borges (1899-1986)

> zitiert nach einem Newsletter <

 Er stammte aus einer wohlhabenden argentinischen Familie –

einer der bekanntesten und „postmodernen Denker“ unserer Zeit.

Vielleicht sollten wir manchmal
einfach das tun, was uns glücklich macht
und nicht das,
was am Besten ist.


Vielleicht sollten wir manchmal
einfach das tun, wonach uns ist
und nicht das,
was andere von uns erwarten.


Vielleicht sollten wir manchmal
einfach das tun, was unser Gefühl uns sagt
und nicht das,
was für die Gefühle der anderen
das Beste ist.

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