Beiträge mit dem Schlagwort: gedanken

Lass´ Blumen sprechen

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Die Blumensprache

Es deuten die Blumen des Herzens Gefühle,
Sie sprechen manch‘ heimliches Wort,
Sie neigen sich traulich am schwankenden Stiele,
Als zöge die Liebe sie fort. animierte-rose-bilder-34
Sie bergen verschämt sich im deckenden Laube,
Als hätte verraten der Wunsch sie dem Raube.
Sie deuten im leise bezaubernden Bilde
Der Frauen, der Mädchen Sinn;
Sie deuten das Schöne, die Anmut, die Milde,
Sie deuten des Lebens Gewinn:
Es hat mit der Knospe, so heimlich verschlungen,
Der Jüngling die Perle der Hoffnung gefunden.
Sie weben der Sehnsucht, des Harmes Gedanken
Aus Farben ins duftige Kleid,
Nichts frommen der Trennung gehässige Schranken,
Die Blumen verkünden das Leid.
Was laut nicht der Mund, der bewachte, darf sagen,
Das waget die Huld sich in Blumen zu klagen.

– Anton Plattner (1787-1855), vertont von Franz Schubert –

Doch mehr als jedes Lied und Gedicht –
sagt dir diese Blume …Vergissmeinnicht.ann

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Apfelblüte

Apfelblüten.ann

Apfelblüten wohin du schaust,
Sie färben deine Welt rosa.
Keinen Gedanken an verbotene Frucht,
das kommt später –
Jetzt wird nur Liebe geatmet.

– Annegret Kronenberg –

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Liebesleid

… eines Bienchens …

Gedanken beim Anblick dieser wunderschönen Mohnblüte in meinem Garten  

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Ein letztes mal deinen Nektar schlürfen

Dich lieb umkosen – zart streicheln dürfen…

war Bienchens Sinn und auch ewiges werben

um glücklich im Schoße der Blüte zu sterben.

– .ann. –Mohn_tote Biene

Woran sich wohl wird eine Hummel nicht stören

weil niemals sie würde die Blüte begehren.wlemoticon-winkingsmile4Lavendel_Hummel

Kommt gut, gesund und fröhlich ins Wochenende, das wünsche ich Euch von Herzen! 

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Mütter …

… lieben ihre Kinder mehr, als Väter es tun, weil sie sicher sein können, dass es ihre sind.

– Aristoteles –

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Die verschwundene Gießkanne

Klaus lebt in einer Wohngemeinschaft und hat seine Mutter zum Essen eingeladen. Während des Essens stellte sie fest, wie schön die Mitbewohnerin ihres Sohnes eigentlich ist. Schon seit einiger Zeit spielt die Mutter von Klaus mit dem Gedanken, dass die beiden eine Beziehung haben könnten.

Während des Abends, als sie die beiden beobachtete, begann sie sich zu fragen, ob da noch mehr vorhanden sei, als das normale Auge zu sehen bekam.

Mutters Gedanken lesend, sagte der einfühlsame Sohn: „Ich weiß, was du denkst, aber ich versichere dir, dass wir nur miteinander wohnen.“

Etwa eine Woche später sagte Monika zu Klaus: „Seit deine Mutter bei uns zum Essen war, kann ich unsere Gießkanne nicht mehr finden.“ Klaus antwortete ihr: „Nun, ich glaube kaum, dass meine Mutter sie mitgenommen hat, aber ich werde ihr schreiben.“

So setzte Klaus sich hin und schrieb: „Liebe Mutter, ich sage nicht, du hast unsere Gießkanne mitgenommen. Und ich sage auch nicht, du hast sie nicht mitgenommen. Aber der Punkt ist. dass seit deinem Besuch eben diese Gießkanne fehlt. In Liebe, Klaus“

Einige Tage später erhielt Klaus einen Brief von seiner Mutter, in welchem stand: „Lieber Sohn, ich sage nicht, dass du mit Monika schläfst. Und ich sage auch nicht, dass du mit Monika nicht schläfst. Aber der Punkt ist, wenn sie in ihrem eigenen Bett geschlafen hätte, hätte sie die Gießkanne schon längst gefunden. In Liebe, deine Mutter“

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Männer ticken halt anders ;-)

Der Unterschied zwischen Mann und Frau

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Zwei verschiedene Tagebücher über den selben Abend …

Ihr Tagebuch: a_buch04
Am Samstag Abend hat er sich echt komisch verhalten.
Wir wollten noch auf ein Bier ausgehen.
Ich war den ganzen Tag mit meinen Freundinnen beim Einkaufen und kam deswegen zu spät
– womöglich war er deswegen sauer.
Irgendwie kamen wir gar nicht miteinander ins Gespräch, so dass ich vorgeschlagen habe,
dass wir woanders hingehen, wo man sich besser
unterhalten kann. Er war zwar einverstanden, aber blieb
so schweigsam und abwesend.
Ich fragte, was los ist, aber er meinte nur „nichts“.
Dann fragte ich, ob ich ihn vielleicht geärgert habe.
Er sagte, dass es nichts mit mir zu tun hat, und dass ich mir keine Sorgen machen soll.
Auf der Heimfahrt habe ich ihm dann gesagt, dass ich ihn liebe, aber er fuhr einfach weiter.
Ich versteh ihn einfach nicht,
warum hat er nicht einfach gesagt „Ich liebe Dich auch“.

Als wir nach Hause kamen fühlte ich, dass ich ihn verloren hatte,
dass er nichts mehr mit mir zu tun haben wollte.
Er saß nur da und schaute fern
– er schien weit weg und irgendwie abwesend.
Schließlich bin ich dann ins Bett gegangen.
Er kam 10 Minuten später nach und zu meiner Überraschung hat er auf meine Liebkosungen reagiert und wir haben uns geliebt.

Aber irgendwie hatte ich immer noch das Gefühl,
dass er abgelenkt und mit seinen Gedanken weit weg ist.
Das alles wurde mir zu viel, so dass ich beschlossen habe,
offen mit ihm über die Situation zu reden,
aber da war er bereits eingeschlafen.
Ich habe mich in den Schlaf geweint. Ich weiß nicht mehr weiter.
Ich bin fast sicher, dass er eine andere hat.
Mein Leben hat keinen Sinn mehr.

Sein Tagebuch: 
Heute hat FC Schalke verloren, aber wir hatten prima Sex. mann-0038_gif_pagespeed_ce_npEfG3DiCImaenner_kennen_bunt_kleiner yin-yang

… in diesem Sinne wünsche ich allen von Herzen ♥ einen guten und bestens gelaunten Start in die Woche 😀  ☀♫ ♫

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wenn der Sommer mal „schwächelt“

nicht verzagen

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 denn es gibt immer schlimmeres 😉

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Nachtfalter kommen verloren
Wie Gedanken aus dem Dunkel geboren. Sie müssen dem Tag aus dem Wege gehen und kommen zum Fenster um hellzusehen.
Und in die Nachtstille versunken
Flattern sie zuckend und trunken,
Sie haben nie Sonne, nie Honig genossen,
Die Blumen alle sind ihnen verschlossen.
Nur wo bei Lampen die Sehnsucht wacht,
Verliebte sich grämen in schlafloser Nacht,
Da stürzen sie in das Licht sich zu wärmen,
In das Licht, das Tränen bescheint und Härmen;
Die Falter der Nacht, die Sonne nie kennen,
Sie müssen an den Lampen der Sehnsucht verbrennen.

– Max Dauthendey (1867-1918) –Lampe2

Unser Sommer ist nur ein grün angestrichener Winter, sogar die Sonne muss bei uns eine Jacke von Flanell tragen, wenn sie sich nicht erkälten will.

– Heinrich Heine (1797-1856) –

…also…

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heute hinter dem Gartenzaun

…war ein Krawall, man glaubt es kaum.

Befürchtete Elstern beim räubern im Amselnest…

Krawall.ann…doch sah dann diese Tauben im dichten Geäst.

Halt doch still.ann.blase

Tauben_Sprechblase

Die stillsten Worte sind es, welche den Sturm bringen. Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt.

– Friedrich Wilhelm Nietzsche –

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kleine Weihnachtsgeschichte

Der kleine Wichtel

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Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt.

Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken.

Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen.

So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbei eilenden Menschen.

Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde.

Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist.

Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten.

Ist die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit?

So kam er an das alte Haus in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen.

Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten.

Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten.

Er sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe.

An manchen Abenden sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen.

Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte.

Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten.

Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten.

In dieser Kiste gab es viel zu entdecken.

Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit.

Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander.

Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas.

Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten.

Ja, heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit.

Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz und er schlich leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war.

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