Beiträge mit dem Schlagwort: frauen

Lass´ Blumen sprechen

Azalee.ann1

Die Blumensprache

Es deuten die Blumen des Herzens Gefühle,
Sie sprechen manch‘ heimliches Wort,
Sie neigen sich traulich am schwankenden Stiele,
Als zöge die Liebe sie fort. animierte-rose-bilder-34
Sie bergen verschämt sich im deckenden Laube,
Als hätte verraten der Wunsch sie dem Raube.
Sie deuten im leise bezaubernden Bilde
Der Frauen, der Mädchen Sinn;
Sie deuten das Schöne, die Anmut, die Milde,
Sie deuten des Lebens Gewinn:
Es hat mit der Knospe, so heimlich verschlungen,
Der Jüngling die Perle der Hoffnung gefunden.
Sie weben der Sehnsucht, des Harmes Gedanken
Aus Farben ins duftige Kleid,
Nichts frommen der Trennung gehässige Schranken,
Die Blumen verkünden das Leid.
Was laut nicht der Mund, der bewachte, darf sagen,
Das waget die Huld sich in Blumen zu klagen.

– Anton Plattner (1787-1855), vertont von Franz Schubert –

Doch mehr als jedes Lied und Gedicht –
sagt dir diese Blume …Vergissmeinnicht.ann

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Kategorien: mein Frankenland, Natur, Poesie, Seelenflug, was mich berührt | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 11 Kommentare

give peace a chance

Halte mich normaler Weise, zumindest hier bei mir, aus politischen Dingen raus. Fand jedoch heute eine super Karikatur in der Tageszeitung!

Die ich, weil urheberrechtlich geschützt, nun lieber sinngemäß auf meine Art skizzierte und etwas bearbeitete  😉

Kita_Bundeswehr

Sieht man mal wieder wie vielseitig, flexibel und belastbar wir Frauen doch sind 😀

Ein sehr schönes, erholsames und friedliches Wochenende wünsche ich allen von Herzen ♥ ♫ ♥

Kategorien: Besinnliches, Schmunzelecke, was mich berührt | Schlagwörter: , , , , , , , , , | 30 Kommentare

die Frauen verstehen lernen

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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, z.B. der Relativitätstheorie.

– Albert Einstein –

Strand-Geist_rahmen.ann 

Ein Mann geht am Strand spazieren.

Auf einmal findet er im Sand eine alte, kostbar aussehende Flasche mit einem großen Stopfen aus Kristall. Neugierig öffnet er die Flasche – und im selben Augenblick erscheint ein riesiger Kerl mit einem Turban auf dem Kopf.

Der Geist:
„Du hast mich gerufen? Ich bin der Flaschengeist und du hast jetzt einen Wunsch frei.“

Der Mann (… überlegt …):
„Ich wollte immer schon mal nach Amerika. Aber ich habe Flugangst und werde auch leicht seekrank. Am liebsten würde ich mit dem Auto fahren. Ich wünsche mir eine Brücke über den Atlantik!“

Der Geist:
„Bist Du verrückt? Weißt Du wie lang so eine Brücke ist? Und wie viele Betonpfeiler man dafür braucht? Und wie hoch diese Pfeiler sein müssen? Der Ozean ist bis zu 4000 Meter tief !!! Wir müssten außerdem alle paar hundert Kilometer eine Tankstelle errichten, da kein Auto eine so große Strecke nonstop zurücklegen kann. Außerdem gibt es Ärger mit den Behörden und Greenpeace; die Zeiten, als man als Geist noch jeden Quatsch machen konnte, sind vorbei. Denk Dir was anderes aus !!!“

Der Mann:
„Also gut, wenn es zu schwierig ist. Mal überlegen … Weißt Du, wenn Frauen mir etwas erzählen, kann ich nie einen Zusammenhang erkennen und sie erwarten Dinge von mir, in denen ich keinen Sinn sehe.
Mein Wunsch ist es, die Frauen endlich verstehen zu können.“

Der Geist:
„… um nochmals auf die Brücke zurückzukommen: vierspurig oder achtspurig?“

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zum Weltfrauentag

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Strauß.ann

Würde der Frauen

Ehret die Frauen! sie flechten und weben
himmlische Rosen ins irdische Leben,
flechten der Liebe beglückendes Band,
und in der Grazie züchtigem Schleier
nähren sie wachsam das ewige Feuer
schöner Gefühle mit heiliger Hand.

Ewig aus der Wahrheit Schranken
schweift des Mannes wilde Kraft,
unstet treiben die Gedanken
auf dem Meer der Leidenschaft.
Gierig greift er in die Ferne,
nimmer wird sein Herz gestillt,
rastlos durch entlegne Sterne
jagt er seines Traumes Bild.

Aber mit zauberisch fesselndem Blicke
winken die Frauen den Flüchtling zurücke,
warnend zurück in der Gegenwart Spur.
In der Mutter bescheidener Hütte
sind sie geblieben mit schamhafter Sitte,
treue Töchter der frommen Natur.

Feindlich ist des Mannes Streben,
mit zermalmender Gewalt
geht der wilde durch das Leben,
ohne Rast und Aufenthalt.
Was er schuf, zerstört er wieder,
nimmer ruht der Wünsche Streit,
nimmer, wie das Haupt der Hyder
ewig fällt und sich erneut.

Aber, zufrieden mit stillerem Ruhme,
brechen die Frauen des Augenblicks Blume,
nähren sie sorgsam mit liebendem Fleiß,
freier in ihrem gebundenen Wirken,
reicher als er in des Wissens Bezirken
und in der Dichtung unendlichem Kreis.

Streng und stolz sich selbst genügend,
kennt des Mannes kalte Brust,
herzlich an ein Herz sich schmiegend,
nicht der Liebe Götterlust,
kennet nicht den Tausch der Seelen,
nicht in Tränen schmilzt er hin,
selbst des Lebens Kämpfe stählen
härter seinen harten Sinn.

Aber, wie leise vom Zephir erschüttert
schnell die äolische Harfe erzittert,
also die fühlende Seele der Frau.
Zärtlich geängstigt vom Bilde der Qualen,
wallet der liebende Busen, es strahlen
perlend die Augen von himmlischem Tau.

In der Männer Herrschgebiete
gilt der Stärke trotzig Recht,
mit dem Schwert beweist der Scythe,
und der Perser wird zum Knecht.
Es befehden sich im Grimme
die Begierden wild und roh,
und der Eris rauhe Stimme
waltet, wo die Charis floh.

Aber mit sanft überredender Bitte
führen die Frauen den Szepter der Sitte,
löschen die Zwietracht, die tobend entglüht, lehren die Kräfte, die feindlich sich hassen,
sich in der lieblichen Form zu umfassen,
und vereinen, was ewig sich flieht.

– Friedrich von Schiller (1759-1805)-

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Kategorien: kulturelles, Poesie, Schmunzelecke | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | 14 Kommentare

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