Der Schmetterling

Lang flattertest du frei und lose
auf meinem Pfade mir voraus,

dann senttest du dich in die Rose
und bargst Dich in dem Blumenhaus.

Dort findest du der Wunder viele,
Duft, Würze und geheime Gluth.
glückselig, wer, wie du, am Ziele
in solchem Zauberbanne ruht.

– Wilhelm Genth (1803-1844) –

Metamorphose

Manch‘ Raupe, die im Sonnenschein
ganz unscheinbar an Blättern hing…

entpuppte sich im Nachhinein
als farbenfroher Schmetterling.

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Kategorien: Natur, Poesie | Schlagwörter: , , , , , , | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „Der Schmetterling

  1. Lilofee

    dein Blog gefällt mir.
    Auch ich bewundere den Schmetterling.
    Gruß von Lilofee

  2. Ein Blümchen, das sich zwar nicht mehr
    Für unsre Lage schickt,
    Hab‘ ich doch, Freund von Ungefähr
    Für dich jüngst abgepflückt.

    Denn wiss‘, als ich es pflückte, hing
    Ein Schmetterling daran.
    Ich sah, dass auch ein Schmetterling
    Dies Blümchen lieben kann.

    Dies Wunder der Natur entging
    Dann meinem Blicke nicht:
    Drum schick‘ ich dir den Schmetterling
    Und das Vergißmeinnicht.

    Gabriele von Baumberg

    … als etwas verspäteter Pfingstgruss ……. 🙂 (F)

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